Alleinerziehende und Armut in Deutschland

Alleinerziehende und Armut ist in Deutschland ein Thema, das uns schon seit vielen Jahren beschäftigt und uns wohl auch weiterhin beschäftigen wird.

Alleinerziehende leben fünfmal häufiger in Armut als Paarhaushalte. Betroffen davon sind 2,3 Millionen Kinder in Deutschland, die in einer Ein-Eltern-Familie aufwachsen.

Unserer Vorstandsvorsitzende Frau Erika Biehn, die auch Bundesvorsitzende des Verbands alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) ist, liegt das Thema Alleinerziehende und Armut besonders am Herzen und wurde dazu von Huffpost befragt. Es folgt ein kurzer Auszug aus dem Artikel der, über den nachfolgenden Link, komplett gelesen werden kann:

Michaela Müller* hat ihren Glauben, dass es gerecht in Deutschland zugeht, schon lange verloren.

Sie ist alleinerziehende Mutter, arbeitet Vollzeit im Callcenter eines deutschen Großkonzerns in Brandenburg – und kann dennoch mit ihrem spärlichen Gehalt gerade einmal ihre Fixkosten decken.

Müllers Fall, den die Betroffene ausführlich in einem Blog-Beitrag für die HuffPost schildert, spiegelt die Lebensrealität fast jedes zweiten Alleinerziehenden wieder.

Ihr Armutsrisiko hat sich nach einem Bericht der „Saarbrücker Zeitung“ in den letzten Jahren spürbar erhöht. 2016 verfügten 43,6 Prozent dieser Bevölkerungsgruppe über entsprechend geringe Einkünfte. Im Jahr 2005 lag der Anteil noch bei 39,3 Prozent.

In regelmäßigen Abständen empören sich zwar Politiker über die Missstände, ändern tut sich bislang nichts – im Gegenteil. Dabei würde es laut Verbänden bereits helfen, die bestehende Rechtssprechung konsequent umzusetzen.

* Michaela Müller möchte anonym bleiben, deshalb wurde der Name von der Redaktion geändert.

Hier geht es zum kompletten Artikel:

Das Armutsrisiko von Alleinerziehenden steigt – schon die Umsetzung bestehender Regeln könnte das ändern

 

Kundenzufriedenheitsumfrage

Der BG45 führt in Zusammenarbeit mit VAMV und dem Arbeitskreis Grundsicherung und Sozialhilfe in Essen eine Kundenzufriedenheitsumfrage durch

In Zusammenarbeit mit dem Essener Ortsverband für alleinerziehende Mütter und Väter (VAMV) und dem Arbeitskreis Grundsicherung und Sozialhilfe in Essen führen wir zur Zeit eine Kundenzufriedenheitsumfrage unter den Essenern SGB II-Leistungsberechtigten durch, mit der wir ein repräsentatives, statistisch verifizierbares Bild über die Einschätzung der Arbeitsweise der Essener JobCenter durch die Betroffen selber gewinnen wollen.

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Kundenzufriedenheit

Wie steht es mit der Kundenzufriedenheit bei den Leistungsbeziehern?

Der kommunale Arbeitskreis SGB II führt eine anonyme Umfrage bei Leistungsberechtigten durch. Die Fragen beziehen sich darauf, wie zufrieden Kunden im Leistungsbezug mit dem JobCenter sind. Um mit sicheren Daten das Gespräch mit der Geschäftsführung aufnehmen  und die Presse informieren zu können, brauchen wir mindestens 500 ausgefüllte Fragebögen. Zur Zeit liegen wir bei 200. Weiterlesen

Soziale Kälte in Oststadt

In Essen ist der VAMV eine Institution geworden, die unter den Hilfsangeboten im sozialen Bereich nicht mehr wegzudenken ist

Im nachfolgenden Artikel stellt sich der Verein mit seiner unerlässlichen Arbeit vor. Die Fortführung der Beratung und Angebote für Alleinerziehende ist allerdings gefährdet, weil die Stadt Essen den jährlichen Zuschuss gestrichen hat. Weiterlesen