Es geht doch auch anders

Nachdem wir im November vergangenen Jahres den Landesdatenschutzbeauftragten wegen der ständigen Datenschutzverletzungen durch die offenen Empfangsbereiche in allen Essenern JobCentern angeschrieben und diese Praxis gerügt hatten, konnten wir nun einen ersten Teilerfolg erzielen:

Nach erfolgtem Schriftwechsel zwischen dem Landesdatenschutzbeauftragten und der Stadt Essen bietet das Stadtamt 56 ab sofort, jedem der es wünscht, Diskretion und Vertraulichkeit innerhalb der jeweiligen Direktionsräume des entsprechenden JobCenters an.

Die Stadt Essen hat zudem zugesichert, durch das Anbringen von Hinweisschildern rechtzeitig auf diese Möglichkeit hinzuweisen.

Wir hoffen, dass unsere Leserschaft hiervon rege Gebrauch macht.

Allerdings stellen wir uns die Frage, wie das dann, mit der sich durch die Wartemarken ergebenden Reihenfolge, funktionieren wird. Denn hierfür bedingt es eine gewisse Flexibilität seitens der Mitarbeiter an den Empfangsschaltern. Wie sich dieses entwickeln wird, bleibt abzuwarten.

Deshalb bitten wir bereits jetzt im Vorfeld ggf. um entsprechende Nutzung unserer Kommentarfunktion, für das Einstellen von entsprechenden Erfahrungsberichten zu diesem Thema.

Für Interessierte hier noch das Schreiben des Landesdatenschutzbeauftragten: Antwort des Landesdatenschutzbeauftragten

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2 Antworten zu Es geht doch auch anders

  1. Leni sagt:

    Also, ich war die tage noch als beistand mit einem Neuantrag am Berliner Platz. Ein Katastrophe, das ganze hat mich an einer CallCenterAgentur erinnert. ich hörte von nebenan, hinter mir, und vor mir, so ziemlich alles mit…jedes Wort war deutlich zu Verstehen. Schlimmer geht es nicht.

    Da bin auch ich gespannt, wie diese Gehirnakrobaten das hinbekomen wollen, wenn diese nicht einmal in der Lage sind gemäß § 88 Abs. 2 SGG innerhalb 90 Tagen über ein Widerspruch zu ENTSCHEIDEN haben und nicht nach 90 Tagen erst damit anzufangen. Es hätte mich auch sehr verblüfft, wenn diese Sozialstaatmoralaposteln EINMAL im leben etwas auf die reihe bekommen. Deren Arbeitsweise erinnert mich sehr stark an Windows, mehr als den halben Tag auf das Starten eines Programms *FG*

  2. Leni sagt:

    (…) warten

    Das Einzige, was diese Mitarbeiter erträglich macht, ist ihre Abwesenheit.

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