{"id":9980,"date":"2015-03-29T17:42:06","date_gmt":"2015-03-29T15:42:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bg45.de\/?p=9980"},"modified":"2015-03-29T17:42:06","modified_gmt":"2015-03-29T15:42:06","slug":"nachhall-zur-sendung-team-wallraff-bei-ba","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.bg45.de\/index.php\/9980\/nachhall-zur-sendung-team-wallraff-bei-ba\/","title":{"rendered":"Nachhall zur Sendung &#8222;Team Wallraff&#8220; bei BA"},"content":{"rendered":"<h3><a href=\"http:\/\/www.bg45.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Nachhall.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-9983\" src=\"http:\/\/www.bg45.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Nachhall-300x225.jpg\" alt=\"Nachhall\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/www.bg45.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Nachhall-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.bg45.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Nachhall-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.bg45.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Nachhall-200x150.jpg 200w, http:\/\/www.bg45.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Nachhall-150x113.jpg 150w, http:\/\/www.bg45.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Nachhall.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Nachhall &#8211; Offene Diskussion \u00fcber die Zust\u00e4nde in den JobCentern<\/h3>\n<p>Wie zu erwarten war, hat die letzte Sendung von G\u00fcnther Wallraff einen gewaltigen Nachhall bei der BA und den JobCentern erzeugt. Das dieser dann aber so z\u00fcgig an die \u00d6ffentlichkeit gelangt, ist doch etwas Neues.<\/p>\n<p>Daher wollen wir uns dem auch nicht vorenthalten und tragen zur Verbreitung der internen Mails der BA und der JobCenter-Personalr\u00e4te bei, nachdem sie von Tacheles e.V. und <a title=\"altonabloggt.com \/ Beitrag\" href=\"http:\/\/altonabloggt.com\/2015\/03\/21\/verheizt-und-aufgeladen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">altonabloggt.com<\/a> ver\u00f6ffentlicht wurden. <\/p>\n<p>Dem interessierten Leser wird sich ein Bild bieten, das so noch nie zuvor in der \u00d6ffentlichkeit gezeichnet wurde.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h4>Der Nachhall &#8211;\u00a0 Erster Akt (Das Vorgepl\u00e4nkel)<\/h4>\n<p>Schon bevor die Sendung ausgestrahlt wurde, reagierte die Pressestelle der BA mit einer Rundmail an alle Mitarbeiter, die so einiges von den Allmachtsphantasien und dem Sendungsbewusstsein der BA durchschimmern l\u00e4sst. Denn dem Vorstand war nur allzu klar, dass eine Sendung von G\u00fcnther Wallraff zum Thema JobCenter in der \u00d6ffentlichkeit einen gewaltigen Nachhall hervorrufen w\u00fcrde:<\/p>\n<blockquote><p>Von: _<a href=\"http:\/\/www.bg45.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/BA-Zentrale-PM-Presse.pdf\">BA-Zentrale-PM-Presse<\/a><br \/>\nGesendet: Montag, 16. M\u00e4rz 2015 11:03<br \/>\nAn: _V-BA-Alle Mitarbeiter<br \/>\nBetreff: Sendung zu Jobcentern heute Abend im Fernsehen<\/p>\n<p>Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,<\/p>\n<p>bei der RTL-Sendung \u201eTeam Wallraff \u2013 Reporter undercover\u201c heute Abend um 21:15 Uhr wird es um die Themen Grundsicherung und Jobcenter gehen. Im Vorfeld der Sendung gab es auch kritische Fragen an die Zentrale der BA, die Herr Weise und Herr Alt beantwortet haben.<\/p>\n<p>Wir kennen noch nicht die genauen Inhalte, die Sendung wird aber sicher kritisch ausfallen. Auch wenn die Sendereihe stark zuspitzt ist, m\u00fcssen wir sie ernst nehmen. Kritische Berichterstattung geh\u00f6rt zu einer demokratischen Gesellschaft, selbst wenn sie im Einzelnen nicht immer fair sein mag. Wir wissen, wie anspruchsvoll und schwierig Ihre Arbeit in den Jobcentern und Agenturen f\u00fcr Arbeit ist. Ob \u201eTeam Wallraff\u201c dem gerecht wird, wissen wir nach der Sendung, also um 22:15 Uhr.<\/p>\n<p>In jedem Fall wird \u201eTeam Wallraff\u201c das Thema weiterverfolgen. Es wird also mindestens eine weitere Sendung dazu in einigen Monaten geben. Sie helfen uns daher auch in den n\u00e4chsten Wochen sehr, wenn Sie uns und den Pressesprechern vor Ort mitteilen, wenn Sie von Journalisten angesprochen werden.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<br \/>\nIhr Presseteam der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit<\/p>\n<p>PS: Bitte geben Sie diese Informationen auch an Ihre kommunalen Kolleginnen und Kollegen weiter.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wie sch\u00f6n man einen von oben herab verordneten &#8222;Maulkorb&#8220;, sprich absolutes Redeverbot, verkleiden (= formulieren) kann, zeigt der Satz: <em>&#8222;Sie helfen uns daher auch in den n\u00e4chsten Wochen sehr, wenn Sie uns und den Pressesprechern vor Ort mitteilen, wenn Sie von Journalisten angesprochen werden.&#8220;. <\/em>Das offenbart auch dem unbedarften Leser die tats\u00e4chlichen Organisations- und F\u00fchrungsstrukturen der BA.<\/p>\n<h4>Nachhall &#8211; Der zweite Akt<\/h4>\n<p>Nach der Sendung erhielten dann alle BA-Mitarbeiter folgende Mail von der Pressestelle:<\/p>\n<blockquote><p>Von: _BA-Zentrale-PM-Presse Gesendet: Dienstag, 17. M\u00e4rz 2015<br \/>\nAn: _<a href=\"http:\/\/www.bg45.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/V-BA-Alle-Mitarbeiter.pdf\">V-BA-Alle Mitarbeiter<\/a><br \/>\nBetreff: Sendung zu Jobcentern gestern im Fernsehen<\/p>\n<p>Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,<\/p>\n<p>gestern Abend wurde die RTL-Sendung \u201cTeam Wallraff\u201d zum Thema Jobcenter ausgestrahlt. Wir nehmen die dort geschilderten kritischen Sachverhalte sehr ernst. Wo systematisch Fehler und M\u00e4ngel vorliegen, wollen wir gemeinsam mit Ihnen nach guten L\u00f6sungen suchen.<\/p>\n<p>Sie alle haben eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Uns ist bewusst, dass Sie jeden Tag mit gro\u00dfen Herausforderungen umgehen, dass Ihre Arbeit anstrengend und belastend sein kann. Gute Arbeitsbedingungen sowie ein respektvoller Umgang mit unseren Kundinnen und Kunden &#8211; der nat\u00fcrlich auch auf Gegenseitigkeit beruht &#8211; sind f\u00fcr uns ganz wichtige Anliegen.<\/p>\n<p>Wir bedanken uns bei Ihnen allen, die Sie tagt\u00e4glich ihre Arbeit meistern und sich, wenn Sie Anregungen oder Kritik haben, an Ihre Vorgesetzten oder Personalr\u00e4te wenden. \u00c4ndern k\u00f6nnen wir nur die Dinge, von denen wir wissen.<\/p>\n<p>Wir alle w\u00fcnschen uns eine offene und sachliche Diskussion in den Jobcentern, in den Medien, in Politik und Gesellschaft. Lassen Sie uns gemeinsam dazu beitragen.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p><\/blockquote>\n<p>Hierzu ersparen wir uns eine Stellungsnahme, denn die Personalr\u00e4te der Jobcenter haben diese so vortrefflich verfasst, dass wir uns nicht weiter dazu \u00e4u\u00dfern m\u00fcssen. Daher nun zum<\/p>\n<h4>dritten Akt des Nachhalls:<\/h4>\n<p>Die Stellungnahme der JobCenter-Personalr\u00e4te:<\/p>\n<blockquote><p>Von: <a href=\"http:\/\/www.bg45.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Oer-Esser-Barbara.pdf\">Oer-Esser Barbara<\/a><\/p>\n<p>Gesendet: Mittwoch, 18. M\u00e4rz 2015 16:03<\/p>\n<p>An: Weise Frank-J\u00fcrgen; Alt Heinrich; Becker Raimund<\/p>\n<p>Betreff: Ihre Mitteilung an alle Mitarbeiter vom 17.03.2015 zur RTL-Sendung \u201eTeam Wallraff\u201c<\/p>\n<p>Sehr geehrte Herren Weise, Alt und Becker,<\/p>\n<p>Ihre o.g. Mitteilung hat in den Jobcentern emp\u00f6rte Reaktionen hervorgerufen. Reihenweise melden sich Kolleginnen und Kollegen, f\u00fcr die es tagt\u00e4gliche Realit\u00e4t ist, dass ihre Arbeit \u201eanstrengend und belastend\u201c ist und nicht nur \u201esein kann\u201c \u2013 und das ununterbrochen seit Bestehen der Jobcenter und nicht nur tempor\u00e4r. Das wurde und wird auch immer wieder zur Sprache gebracht, sowohl von den Kolleginnen und Kollegen selbst, als auch von ihren gew\u00e4hlten Personalr\u00e4ten und nicht zuletzt auch von der Arbeitsgruppe der Personalratsvorsitzenden der Jobcenterpersonalr\u00e4te.<\/p>\n<p>Umso erstaunlicher muss es da erscheinen, dass \u201egute Arbeitsbedingungen\u201c, die Sie als Ihnen \u201ewichtige Anliegen\u201c bezeichnen, auch nach 10 Jahren Jobcenter noch immer nicht vorherrschen. Wenn Sie schreiben, \u201e\u00e4ndern k\u00f6nnen wir nur die Dinge, von denen wir wissen\u201c, suggerieren Sie, Sie h\u00e4tten von den in der o.g. Sendung zur Sprache gebrachten Sachverhalten bisher nichts erfahren. Das w\u00e4re allerdings noch verwunderlicher. Denn auf Personalmangel, hohe Arbeitsbelastungen, hohen Krankenstand, M\u00e4ngel in der Qualifizierung des Personals, hohe Fluktuation und die Problematik der durch die Befristungspraxis zus\u00e4tzlich verst\u00e4rkten Belastungen wurde von den Personalr\u00e4ten immer wieder hingewiesen. Und dass die von den Jobcentern eingekauften Ma\u00dfnahmen nicht immer zielf\u00fchrend waren, hat Ihnen bereits Ihr IAB ins Stammbuch geschrieben.<\/p>\n<p>Abgesehen davon erschiene ein Vorstand, der nicht wei\u00df, was in dem von ihm zu verantwortenden Bereich vor sich geht, nicht gerade in einem guten Licht. Das w\u00e4re auch nicht besser, wenn man annehmen m\u00fcsste, er wolle die Realit\u00e4t auch gar nicht zur Kenntnis nehmen. Vielleicht bietet die o.g. Sendung ja die Chance, \u00fcber grundlegende Probleme endlich konstruktiv ins Gespr\u00e4ch zu kommen und zu tats\u00e4chlichen \u00c4nderungen zu gelangen.<\/p>\n<p>So \u201ew\u00fcnschen\u201c Sie sich \u201eeine offene und sachliche Diskussion in den Jobcentern, in den Medien, in Politik und Gesellschaft\u201c. Diesem Wunsch entsprechend geht diese Stellungnahme nicht nur an Sie, sondern auch an die interessierte \u00d6ffentlichkeit. Die grundlegenden Problemlagen sind aus Sicht der Jobcenterpersonalr\u00e4te folgende:<\/p>\n<ul>\n<li>Das eingesetzte Personal reicht nicht aus, um die Aufgaben zu bew\u00e4ltigen. Vor allem im Leistungsbereich wird das Personal regelrecht verheizt. Permanente \u00dcberlastung f\u00fchrt zu hohen Krankheitsraten und einer hohen Fluktuation. Die Befristungspraxis verst\u00e4rkt diese Probleme noch. Gleichzeitig werden dem vorhandenen Personal immer mehr Aufgaben bzw. Arbeitsanweisungen aufgeladen (Umstellung auf ALLEGRO, 4-Augen-Prinzip, demn\u00e4chst E-Akte). In der Folge wird die Funktionsf\u00e4higkeit des Sozialstaats faktisch in Frage gestellt. Es gelingt immer seltener, allen Leistungsberechtigten die ihnen zustehenden Mittel rechtzeitig und verl\u00e4sslich zur Verf\u00fcgung zu stellen (von anderen Aufgaben des Leistungsbereichs ganz zu schweigen).<\/li>\n<li>Auch im Bereich der pers\u00f6nlichen Ansprechpartner reicht das Personal nicht aus, f\u00fcr alle Leistungsberechtigten eine individuelle und qualifizierte Beratungsleistung zu erbringen. Eine solche Beratungsleistung erfordert Zeit, auf die individuellen Problemlagen angemessen eingehen und ein Vertrauensverh\u00e4ltnis aufbauen zu k\u00f6nnen. Denn es ist in der \u00fcberwiegenden Zahl der zu Beratenden nicht mit einer reinen Vermittlungst\u00e4tigkeit getan. Zum Einen liegen die Erwartungen der Arbeitgeber, die Stellenangebote unterbreiten, jenseits dessen, was die von uns Beratenen auf absehbare Zeit zu erf\u00fcllen verm\u00f6gen und zum anderen stellt sich in einer wachsenden Zahl der Beratungsf\u00e4lle die Frage nach der Integration in den Arbeitsmarkt nicht als vordergr\u00fcndige, sondern allenfalls als Fernziel dar \u2013 zu sehr bestimmen andere soziale Problemlagen Lebenswirklichkeit und Lebenseinstellung der Beratenen.<\/li>\n<li>Schon in der von Ihnen vorgegebenen Zielorientierung mit der Fokussierung auf die Arbeitsvermittlung liegt daher ein gewisses Ma\u00df an Negierung der Realit\u00e4ten. Das f\u00fchrt bei den pers\u00f6nlichen Ansprechpartnern zu einem st\u00e4ndigen Zielkonflikt und stellt, wie z.B. die abba-Befragung in einigen Jobcentern gezeigt hat, einen hohen psychischen Belastungsfaktor in diesem Bereich dar. Die Implementierung des Vier-Phasen-Modells in die Software Verbis und die darauf aufbauende Schulungsreihe Beko haben das nicht besser gemacht. Schon die Vorstellung, man k\u00f6nne in individuelle Beratungsgespr\u00e4che auf sinnvolle Weise zentral steuernd eingreifen, entbehrt nicht einer gewissen Absurdit\u00e4t. Die Vorstellung, man k\u00f6nne auf der Grundlage subjektiver Profilingeinsch\u00e4tzungen, die pers\u00f6nliche Ansprechpartner im Gespr\u00e4ch mit den von Ihnen Beratenen treffen, belastbare objektive Planungen anstellen und Steuerungsentscheidungen treffen, grenzt an organisierten Selbstbetrug.<\/li>\n<li>Dar\u00fcber hinaus muss dieses, der gewerblichen Wirtschaft entlehnte und f\u00fcr unsere nicht marktf\u00e4higen sozialstaatlichen Aufgaben ungeeignete Steuerungssystem zwangsl\u00e4ufig zu einem gewissen Realit\u00e4tsverlust an der Spitze f\u00fchren. Wer von seinen Untergebenen im Sinne einer selbsterf\u00fcllenden Prophezeiung nur erwartet, die eigenen Zielerwartungen erf\u00fcllt und damit best\u00e4tigt zu sehen, umgibt sich mit bezahlten Claqueuren und darf sich nicht wundern, wenn sich von diesen keiner traut, festzustellen, dass der K\u00f6nig nackt dasteht, statt im sch\u00f6nen neuen Gewand.<\/li>\n<li>Diesem fehlgeleiteten Steuerungssystem ist es auch zu verdanken, wenn eingekaufte Ma\u00dfnahmen von den Teilnehmern als wenig zielf\u00fchrend oder gar kontraproduktiv erlebt werden. Es ist durchaus vorstellbar, dass es arbeitslose Menschen gibt, die aufgrund schlechter Erfahrungen ein stark negatives Selbstwertgef\u00fchl entwickelt haben und mit sozialen \u00c4ngsten beladen sind, f\u00fcr die es ein sinnvoller Ansatz sein kann, Lamas durch die Landschaft zu f\u00fchren, damit sie \u00fcber die Verantwortung f\u00fcr das Tier wieder Zutrauen zu sich selbst entwickeln und in der Interaktion mit den anderen Teilnehmern ihre \u00c4ngste \u00fcberwinden k\u00f6nnen. F\u00fcr jeden Arbeitslosen ist das allerdings nichts. Es kommt also auf die Passgenauigkeit des Ma\u00dfnahmeangebots an. Kann die nicht gew\u00e4hrleistet werden, weil die Zeit f\u00fcr ein individuelles Beratungsgespr\u00e4ch nicht da ist oder weil es einen Druck gibt, eingekaufte Ma\u00dfnahmepl\u00e4tze auch zu besetzen, selbst wenn aktuell nicht der passende Bewerber am Schreibtisch sitzt, kommt es notwendigerweise zu Fehlbesetzungen und in der Summe zu Misserfolgen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Uns ist bewusst, dass die Ursachen f\u00fcr die geschilderten Problemlagen unter anderem auch in der Politik zu suchen sind. Wir hoffen dennoch, durch diese nur knapp umrissene Aufz\u00e4hlung den Teil der Verantwortung verdeutlicht zu haben, den wir bei Ihnen sehen. Grundlegende Ver\u00e4nderungen sind aus unserer Sicht \u00fcberf\u00e4llig. Um auf Ihre o.g. Mitteilung zur\u00fcck zu kommen: wir sind gern bereit, \u201egemeinsam mit Ihnen nach guten L\u00f6sungen\u201c zu suchen.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<br \/>\nBarbara Oer-Esser<br \/>\nstellv. Vorsitzende<br \/>\nder Jobcenterpersonalr\u00e4te<br \/>\nMitglied des<br \/>\ngesch\u00e4ftsf\u00fchrenden Vorstandes<br \/>\nder Jobcenterpersonalr\u00e4te<\/p>\n<p>Gerd Zimmer<br \/>\nEva Schmauser<br \/>\nMoritz Duncker<br \/>\nMitglieder des<br \/>\ngesch\u00e4ftsf\u00fchrenden Vorstandes<br \/>\nder Jobcenterpersonalr\u00e4te<br \/>\nAbsender:<br \/>\nGesch\u00e4ftsstelle im Jobcenter Region Hannover Vahrenwalder Str. 245 &#8211; 30179 Hannover<br \/>\nTel: 0511-6559-2420<\/p>\n<p>Funktionspostfach:<br \/>\nJobCenter-Region-Hannover.Die-Jobcenter-Personalraete@jobcenter- ge.de<\/p><\/blockquote>\n<p>\u00dcber diesen offenen Brief sollte sich jeder Leser seine eigene Meinung bilden. Wir denken, wir brauchen weiter nichts dazu anzuf\u00fchren, denn der Brief schildert minuti\u00f6s uns und den meisten Leistungsberechtigten die l\u00e4ngst bekannten Zust\u00e4nde in einem herrlich pointierten Tonfall.<\/p>\n<blockquote><p>\n<strong><span style=\"color: #800080;\">Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.<\/p>\n<p>Benjamin Franklin<\/span><\/strong><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachhall &#8211; Offene Diskussion \u00fcber die Zust\u00e4nde in den JobCentern Wie zu erwarten war, hat die letzte Sendung von G\u00fcnther Wallraff einen gewaltigen Nachhall bei der BA und den JobCentern erzeugt. Das dieser dann aber so z\u00fcgig an die \u00d6ffentlichkeit gelangt, ist doch etwas Neues. 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