{"id":2088,"date":"2012-10-08T20:54:01","date_gmt":"2012-10-08T20:54:01","guid":{"rendered":"http:\/\/bg45.de\/?p=2088"},"modified":"2013-09-17T17:04:09","modified_gmt":"2013-09-17T15:04:09","slug":"alarm-in-der-optionskommune","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.bg45.de\/index.php\/2088\/alarm-in-der-optionskommune\/","title":{"rendered":"Alarm in der Optionskommune"},"content":{"rendered":"<h3>K\u00f6nnen JobCenter Mitarbeiter in einer Notsituation kein Alarm mehr schlagen?<\/h3>\n<p>In der WAZ wurde am 29. September 2012 ver\u00f6ffentlicht, dass mit der Softwareumstellung der Alarmknopf f\u00fcr die JobCenter Mitarbeiter nicht mehr zur Verf\u00fcgung steht. \u00dcber die Rechnertastatur konnte jemand, der sich bedroht f\u00fchlte, die KollegInnen zu Hilfe rufen.<!--more--><\/p>\n<p>Da der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Herr Gutschmidt in diesem Artikel die Installation in der kommenden Woche ank\u00fcndigte, m\u00fcsste dieser Mangel also behoben sein.<\/p>\n<p>Dazu eine Pressemitteilung der Fraktion DIE LINKE:<\/p>\n<blockquote>\n<h3>Sozialdezernent t\u00e4uscht \u00d6ffentlichkeit &#8211; Forderungen der JobCenter-Besch\u00e4ftigten berechtigt<\/h3>\n<p>Scharfe Kritik \u00fcbt die Ratsfraktion DIE LINKE an Sozialdezernent Renzel, der die \u00d6ffentlichkeit bez\u00fcglich einer Alarmschaltung als Sicherungsma\u00dfnahme f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten des JobCenters Essen falsch informiert hat. Erst nachdem sich Besch\u00e4ftigte an die Lokalpresse gewandt hatten, stellte sich heraus, dass den Besch\u00e4ftigten der Essener JobCenter diese Schutzeinrichtung seit nunmehr neun Monaten nicht mehr zur Verf\u00fcgung steht. Renzel hatte gegen\u00fcber der lokalen WAZ das Gegenteil behauptet.<\/p>\n<p>Ratsfrau Gabriele Giesecke, Vertreterin f\u00fcr DIE LINKE im Sozialausschuss: \u201eMit seiner falschen Information hat Dezernent Renzel die \u00d6ffentlichkeit hinters Licht gef\u00fchrt. Es ist in meinen Augen eine unn\u00f6tige Gef\u00e4hrdung der Besch\u00e4ftigten, dass diese Schutzma\u00dfnahme nicht mehr vorhanden ist. Diese Verschlechterung geht eindeutig auf die Umstellung zur Optionskommune zur\u00fcck. Wie kann es angehen, dass nach neun Monaten diese wichtige Schutzma\u00dfnahme f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten immer noch nicht programmiert worden ist?\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr DIE LINKE stellt sich die Frage, ob Dezernent Renzel seine gesetzlichen Verpflichtungen f\u00fcr den Arbeitsschutz der Besch\u00e4ftigten verletzt hat.<\/p>\n<p>Gabriele Giesecke weiter: \u201eEs m\u00fcssen alle sinnvollen Ma\u00dfnahmen ergriffen werden, die zu einem vertrauensvollen Verh\u00e4ltnis zwischen Angestellten des Jobcenter und den Leistungsberechtigen f\u00fchren. Dabei m\u00fcssen in Jobcentern angemessene Sicherheitsstandards gew\u00e4hrleistet sein. U. a. regelm\u00e4\u00dfige Deeskalationstrainings und andere Sicherheitstrainings f\u00fcr alle MitarbeiterInnen sind dabei Voraussetzung. Ganz klar keine L\u00f6sung ist die Einf\u00fchrung von Sicherheitsschleusen wie beim Ausl\u00e4nderamt, die lediglich Sicherheit suggerieren, diese aber nicht 100 prozentig bieten. Stattdessen stellen sie die Hartz4-Berechtigten ungerechtfertigt unter Generalverdacht.<\/p>\n<p>DIE LINKE teilt die Einsch\u00e4tzung der Gewerkschaft ver.di, dass Hartz4-BezieherInnen wie JobCenter-Besch\u00e4ftigte gleicherma\u00dfen Opfer einer falschen Arbeitsmarktpolitik des Bundes sind.<\/p><\/blockquote>\n<p>BG45 e.V. begr\u00fc\u00dft als Erwerbsloseninitiative\u00a0 die Schulung zur Deeskalation (WAZ, gleicher Artikel)\u00a0und hoffen, dass Erreichbarkeit der Zust\u00e4ndigen und Zuh\u00f6ren Bestandteil dieses Trainings sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00f6nnen JobCenter Mitarbeiter in einer Notsituation kein Alarm mehr schlagen? In der WAZ wurde am 29. 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